GIESSEN (mip/r)- Die Zukunft der Mobilitätszentrale der VGO im Neuen Weg und eine mögliche Zusammenlegung dieser Beratungsstelle mit der Mobilitätszentrale der Stadtwerke am Marktplatz war in der vergangenen Woche erneut Thema eines Spitzengesprächs zwischen Stadt und Landkreis Giessen. Landrätin Anita Schneider und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hatten dazu geladen. Ihr erklärtes Ziel: Lösungsmöglichkeiten auszuloten, um den Kundinnen und Kunden des Nahverkehrs in Stadt und Landkreis Giessen ein zentrales, integriertes und gleichzeitig für die Gesellschaften auch finanzierbares Beratungsangebot aus einem Guß unterbreiten zu können. Denn, so Schneider und Grabe-Bolz, gute Beratung und guter Service erhöhten die Attraktivität des Nahverkehrs. Und das, da sind sich Landrätin und OB einig, sei eine wichtige Zukunftsaufgabe.
Zu diesem vertiefenden Gespräch waren auch Fachvertreter der Gesellschaften gekommen. VGO-Geschäftsführer Armin Klein und SWG-Nahverkehrsexpertin Anne Müller-Kreuz präsentierten gemeinsam Varianten zur Verwirklichung einer gemeinsamen Mobilitätszentrale am Marktplatz und stellten auch Vorschläge für eine enge Zusammenarbeit beider Gesellschaften vor.
Diese Vorschläge wurden von Landrätin wie OB begrüßt. „Wir wollen dieses Ziel realisieren. Dafür bedarf es weiterer kontinuierlicher Gespräche“, sagte Grabe-Bolz. „Nun geht es in die Analyse der konkreten Bedürfnisse und Anforderungen“, beschrieb Schneider die nächsten Schritte.
Zufrieden zeigten sich die beiden Spitzen aus Kreis und Stadt auch angesichts der Annäherung der Gesellschaften: „Die Gespräche verlaufen in einer sehr sachlichen und konstruktiven Atmosphäre und lassen hoffen, dass wir den Einstieg in eine Zusammenarbeit zwischen SWG und VGO finden.“
Grabe-Bolz und Schneider meinten übereinstimmend, dass eine Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und der OVAG sich auch positiv auf die Abstimmung der Nahverkehrspläne auswirken werde. „Wir sehen dies als Chance, Kräfte zu bündeln und Angebote zu vernetzen. Dies kann sich nur positiv auf die Kundenorientierung beider Gesellschaften auswirken“, so Landrätin und OB abschließend.
Die nächsten Gespräche stehen nun zeitnah an. Letztendlich werde dann im Kreis zu entscheiden sein, ob man sich ein solch wünschenswertes Angebot der Zusammenarbeit leisten wolle oder ob sich die VGO aus der Service-Arbeit auf diesem Gebiet zurückziehen müsse, erklärte Landrätin Schneider.
Giessen, 31. Mai 2010
Februar 2012
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