GIESSEN (mip/r). Bei der Vernissage zur Eröffnung dieser eindrucksvollen Fotoausstellung am 16. Mai hoffte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, dass die Ausstellung dazu beiträgt, „die Grenzen, die wir in unseren Köpfen tragen, zu überwinden“. Aufgrund der großen und positiven Resonanz auf die Ausstellung, hat sich Mathematikum entschlossen, die Ausstellung zu verlängern.

Grenzgänge – Reflexionen junger Migranten noch bis zum 20. Juni im Mathematikum
(Foto: PR Mathematikum Giessen)
Noch bis zum 20. Juni haben interessierte Besucher die Möglichkeit, die 20 großformatigen schwarz-weiß Fotografien der jungen Künstler im Alter von 15 bis 21 Jahren im Mathematikum, Liebigstraße 8, anzuschauen.
Die Stipendiaten der START-Stiftung haben sich Gedanken zum Thema „Grenzgänge“ gemacht und sich selbst künstlerisch in Szene gesetzt. Unterstützt werden die Fotos durch Audiomaterial, in dem die jungen Menschen ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen.
Schekeb Haqjo, der bei der Vernissage anwesend war, stammt aus Afghanistan. „Für mich gibt es keine kulturellen Grenzen“, meint er. „Je mehr ich von anderem zulasse, desto mehr bekomme ich. Ich habe einfach das Glück, zwei Orte der Heimat zu haben.“ Dies hat er ausdrucksvoll auf seiner Fotografie dargestellt.
Die Ausstellung kann im Rahmen der Öffnungszeiten des Mathematikums besucht werden. Es gelten die Eintrittspreise des Mathematikums.
Giessen, 02. Juni 2010
Februar 2012
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