GIESSEN (mip/r). Der Riesenbärenklau, auch bekannt als Herkulesstaude, setzt derzeit wieder zum Wachsen an. Jetzt, in diesem frühen Stadium, ist es zweilfelsohne am leichtesten, diese gefährliche Pflanze zu beseitigen. Wird sie erst groß und kommt man dann mit ihr in Berührung, sind teils schwerwiegende gesundheitliche Schäden, wie Hautverbrennungen, die Folge.
Es ist sehr wichtig, die Pflanzen in einem frühen Stadium zu beseitigen, damit sie sich erst gar nicht über Samen weiter verbreiten können. Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich bittet darum, die Fundorte dem Amt für Umwelt und Natur zu melden (Tel. 0641 306 2113, E-Mail: umweltamt@giessen.de).
Sie ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, aufkommenden Riesenbärenklau auf den eigenen Grundstücken am besten jetzt, spätestens jedoch vor der Blüte zu beseitigen. Wichtig ist dabei, den Körper durch Bekleidung und Handschuhe zu schützen und das „Herz“ der Pfahlwurzel dieser Pflanze tief auszustechen. Die so von der Herkulesstaude bzw. vom Riesenbärenklau befreiten Flächen müssen auch in den weiteren Jahren in Beobachtung bleiben.
Landwirten empfiehlt die Untere Naturschutzbehörde, betroffene Flächen früh und intensiv durch Rinder beweiden zu lassen. Auch frühzeitige und über Jahre hinweg intensive Mahd kann langfristig Abhilfe schaffen. Auf keinen Fall aber dürfen die Pflanzen zur Blüte kommen!
Giessen, 09. Juni 2010
Mai 2012
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