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Das Bewegungskonzept Nordic Walking / Giessen im Frühjahr

Balance für Körper und Seele


von Frank Sygusch


Das Bewegungskonzept Nordic Walking dient der Gesundheitsförderung und basiert auf einem ganzheitlich orientierten Ansatz zur Gesundheitsförderung und Stressbewältigung. Auf dieser Grundlage ist es das Ziel, durch dosierte und gezielt eingesetzte Bewegungsformen das körperliche, psychische und das soziale Wohlbefinden zu verbessern.


Nordic Walking bietet vielseitige positive Gesundheitsaspekte u.a.:

- steigert es die Ausdauerfähigkeit und Leistungsfähigkeit

- fördert und trainiert die Koordination und Beweglichkeit

- trainiert und kräftigt ca. 85%-90% der Muskulatur

- lockert und löst Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich

- regt die Herztätigkeit an und ökonomisiert die Herzarbeit

- schont die Gelenke und entlastet den Bewegungsapparat um bis zu 30%

- fördert die physiologische Streckung des Rumpfes und der Beine

- fördert den Fettabbau im aeroben Trainingsbereich

- beugt Erkrankungsformen der Arthrose und Osteoporose vor

- fördert die Bewegungsharmonie und Bewegungskonstanz



Das Bewegungskonzept Nordic Walking verbindet Spaß an der Bewegung und in der Natur mit der Chance auf ein verändertes, positives Körper- und Selbstwertgefühl.
Das Bewegungskonzept Nordic Walking sollte in einer Einführung und schrittweise in einzelnen Unterrichtseinheiten gelernt werden. Eine Einführung durch einen erfahrenen Bewegungstherapeuten bietet die Möglichkeiten:

- die Wirkungsweise und gesundheitlichen Vorteile des Nordic Walkings am eigenen Körper erfahrbar zu machen (erleben und gestalten)

- sich die „richtige“ Grundtechnik des NW unter qualifizierter Anleitung schrittweise und gezielt anzueignen (verstehen und lernen)

- den Teilnehmer durch die fachkundige Anleitung und persönliche Betreuung einfühlsam in die eigene, kontrollierten Belastungszonen des Körpers (Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer, Kraft) einzuführen (erfahren und begreifen)

- anzuregen und zu motivieren, die im Kurs erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anschließend für die eigene Gesundheitsfürsorge und die Förderung Ihrer Gesundheit aktiv einzusetzen






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In der Einführung werden Vor- und Begleitübungen für mehr Balance und Beweglichkeit und für die individuelle Kräftigung der Ganzkörpermuskulatur und die Stabilisierung der Gelenke integriert.

• (1) Orientierungsphase: Einführung / Basiswissen über Herkunft, Voraussetzungen und Ziel des NW als Gesundheitsportart mit einführenden Übungen (Körperempfinden / Körpergefühl / „der federleichte Stock mit der Schlaufe“ (Idee und Materialkunde) / Bewegungsspiele und Koordinationsübungen mit einem Stock oder beiden Stöcken / Kennenlernen der Schritttechnik des NW („Schleifenlassen mit der Schlaufe“)

• (2) Orientierungsphase : Koordination und Bewegungsumfang / Grundlagen der physikalischen Bewegungslehre / Bewegung und Koordination in der Schritttechnik / reziproke Bewegungsanbahnung / Bewegungsübungen / „Geringe Schrittfrequenz mit raumgreifenden Schritten“ / Bewegungsförderung durch Bewegungsgestaltung / „Kontrollieren und Halten“

• (3) Greifen und Loslassen – funktionelle Hand- und Armarbeit / „Der Kreis, die Hände und die Gruppe“ / Die rechte und die linke Körperhälfte / „Lechte Hand und rinkes Bein“ / Vom Bewegungsschub aus der Schulter bis zur Pronationsbewegung des Arms / Die Technik des Öffnens / Bedeutung für den venösen und den arteriellen Blutkreislauf / Grundlagen der Trainingsphysiologie / Herzfrequenz und Belastung im Bewegungsrhythmus

• (4 und 5) Körperposition und Belastungsregulation / Stabilisierung der Körpermitte / Körperschwerpunkt und Rumpfmuskulatur / „Wozu habe wir eigentlich den Bauchnabel“ / Körpergefühl und physikalische Schwerkraft (Aufrichten / Ausrichten / Belasten / Regulieren) / Beweglichkeit und Atmung / Körperstellung in Dynamik / Rumpfbeugung und Rumpfneigung / „Der Druck auf die Schlaufe“ (Idee und Körperstellung)

• (6 und 7) Rotation und Bewegungsspielräume / Achsen und Ebenen / Diagonalkorrespondenz und Anspruch an die gesamte Rumpfmuskulatur / Belastungswechsel in der Kreuzkoordination / „Die belastete Schlaufe kontrolliert die Bewegung“ / Bewegungsfluss / „Bewegung macht Haltung, und die Haltung bestimmt die Qualität der Bewegung“

• (8) Balance und Kräfte – funktionelle Fußarbeit - „Die Einzigartigkeit des menschlichen Fußes“ / Akzessorische Bewegungsmuster / „Die aufrechte Haltung ist ein dynamischer Prozeß“ / Bewegungsharmonie und Bewegungskonstanz (Tasten / Belasten / Kontrollieren / Halten) / statische und dynamische Belastung / „Bewegung als koordinative und sensomotorische Leistung des Gesamtssystems“ (Bewegungsidee, -planung, -ausführung und -kontrolle) / „Balance halten in der Bewegung“ / „Segelflieger und Hochseilakt“ / Sand, Kies, Asphalt

• (9) Festigung der Grundtechniken / Einzelübungen zur Technikschulung / Bewegungsrhythmus als Spannungswechsel / Gegenseitiges „personal coaching“ als Übungsform und Rollenspiel

• (10) Vertiefung des erlernten Bewegungskonzeptes NW mit Schwerpunkt auf dem Bewegungssehen (bei Bedarf, Interesse und Möglichkeit mit Video-Aufzeichnung zur Überprüfung der Technik des Gelernten, Rückblick, Kritik und Ausblick)



© Frank Sygusch


Weitere Informationen finden Sie unter: www.nordic-walking-in-giessen.de oder
www.bewegungskonzept.de





Giessen, 01. April 2007 / Text zu Bewegungskonzept Nordic Walking © Frank Sygusch

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