„Wir wollen wissen, wie intensiv die Vermarktungsaktivitäten betrieben werden. Bei einer so riesigen Fläche und der momentanen wirtschaftlichen Lage kann ich nicht warten, bis sich jemand bei mir meldet. Ich muss neue, innovative Wege gehen, die über eine einfache Hochglanzbroschüre für die Expo Real hinausgehen. Wir wollen wissen ob der Magistrat auch hier im Dornröschenschlaf ist, oder aktiv etwas tut“, so der Stadtverordnete Heiner Geißler in einer Presseerklärung.
Es werde bereits eine Menge Geld für den Ankauf der Grundstücke in die Hand genommen, von daher müsse das Parlament auch über den derzeitigen Planungsstand und die Resonanz am Markt auf dem Laufenden gehalten werden.
Der Abgeordnete der Freien Wähler fragte nach „Interessenten, die eine so große Fläche suchen, gibt es deutschlandweit im Jahr vielleicht 5-10 Stück. Damit diese sich dann für einen Standort wie Gießen entscheiden und nicht für eine Großstadt, muss große Eigeninitiative und viel Überzeugungsarbeit an den Tag gelegt werden". Dies vermisst Geißler beim Magistrat.
Auch möchte Geißler die Anliegen der Lützellindener und Allendorfer Bevölkerung gewahrt haben. „Wir halten dieses Projekt nach wie vor für sinnvoll, wenn einer so großen Gewerbefläche auch eine Nachfrage gegenüber steht! Wenn es aber keinen Bedarf am Markt gibt, dann sollte man eventuelle seine Pläne auch noch mal überdenken.“
Giessen, 13. April 2007
Mai 2012
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