KÖLN (fsy). Der im Jahr 1923 geborene Künstler Leo Erb besuchte am vergangenen Mittwoch die art cologne. In den Jahren 1946/47 studierte Erb bei Boris Kleint. 10 Jahre später konzipierte er seine Linienbilder und –reliefs. Erb war Mitglied der Gruppe „zero“.

Leo Erb (Bild: Frank Sygusch)
Der Künstler arbeitete entlang der Nichtfarbe Weiß und gestaltete seine Kunstwerke unentwegt über die gerade Linie. In unzähligen Arbeiten hat er Bildobjekte aus vielen verschiedenen Materialien gestaltet. Seine Linienbilder in weiß und die minimalistisch geformten Strukturen sind faszinierende Ergebnisse in der Auseinandersetzung mit nur zwei Konstanten: der Linie und „weiß“.
Was will die Linie?
Anfang der sechziger Jahre zog Leo Erb nach Paris und lebte dort bis in die Mitte der siebziger Jahre. In Paris entwickelte er seine linearen Licht- und Solarobjekte und beschäftigte sich mit kinetischen Fragestellungen für die Kunst.

Leo Erb auf der art cologne 2007 (Bild: Frank Sygusch)
Vor 30 Jahren nahm Leo Erb an der documenta 6 teil. Eine große Werkschau und Ausstellung anlässlich seines 80. Geburtstages fand im Jahr 2003 statt.
Die Galerie Wack aus Kaiserlautern vertritt den Künstler Leo Erb und zeigte eine Auswahl seiner Arbeiten auf der diesjährigen art cologne 2007
Giessen, 22. April 2007 / Bilder: Frank Sygusch
Mai 2012
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