GIESSEN (mip/r). Wie werden musikalische Töne wahrgenommen? Was unterscheidet das Hörverhalten von Profimusikern und Amateuren? Diese Fragen haben die Physiker Prof. Dr. H. Günter Dosch und Prof. Dr. Hans J. Specht von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg untersucht. Ihre Ergebnisse stellen sie am 7. Mai 2007 um 17.15 Uhr in Giessen im interdisziplinären Sonderkolloquium „Musikalische Wahrnehmung – Physik, Neurophysiologie und Psychologie“ vor.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Wahrnehmung von musikalischen Tönen, die je nach Hörertyp variiert. Die Wissenschaftler fanden bei der Untersuchung einer großen Zahl von Berufsmusikern, Amateuren und Nicht-Musikern im Gehirn erhebliche Unterschiede, die mit der musikalischen Begabung und dem Langzeittraining zusammenhängen. Dosch und Specht präsentieren ihre Forschungsergebnisse mit vielen experimentellen Beispielen und musikalischen Demonstrationen. Ähnliche Vorträge hielten sie bereits an so renommierten Orten wie der Harvard University, dem Deutschen Museum in München oder bei den Einstein-Vorlesungen in Berlin.
Die Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung durch Prof. Dr. Volker Metag vom II. Physikalischen Institut in Giessen. Am Ende steht ein musikalischer Ausklang, der von Mitgliedern des Universitätsorchesters der Justus-Liebig-Universität gestaltet wird (Cornelia Gödicke / Violine, Alexander Padva / Violine, Sabine Amelung / Viola, Jens Neumann / Violoncello).
Montag, 7. Mai 2007, 17.15 Uhr, Hörsaalgebäude der Physik, Heinrich-Buff-Ring 14, 35392 Giessen
Kontakt: Prof. Dr. Volker Metag, II. Physikalisches Institut
Heinrich-Buff-Ring 16, 35392 Giessen
Tel.: 0641 99-33261
Mai 2012
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