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Giessen Kunsthalle

Hein-Heckroth - Bühnenbildpreis-Verleihung an Achim Freyer

Festakt im Großen Haus des Stadttheaters Giessen

Von Tanja Löchel






Preisträger Achim Freyer (Bild: Frank Sygusch)







GIESSEN.       Der international bekannte Bühnenbildner, Regisseur und Maler Achim Freyer, geboren 1934 in Berlin, hat heute am Sonntagvormittag den mit 5000 Euro dotierten Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis im Rahmen eines Festaktes im Großen Haus des Stadttheaters Giessen erhalten.








Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis 2007 - Preisverleihung in Giessen







Staatssekretär Prof. Dr. Ralph Alexander Lotz vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst überreichte die Urkunde und Medaille. Nach der Verleihung verneigte sich Achim Freyer mehrmals tief vor dem Publikum und sagte tief empfunden: „Danke“.





Dietgard Wosimsky, Vorsitzende der Hein-Heckroth Gesellschaft begrüßt den Preisträger Achim Freyer (Bild: Frank Sygusch)






Seit 2003 wird der Preis alle zwei Jahre von der Giessener Hein-Heckroth-Gesellschaft gemeinsam mit dem Land Hessen und der Stadt Giessen vergeben. Die Vorgänger Freyers waren Erich Wonder und Karl-Ernst Herrmann. Unter den rund 250 Veranstaltungsbesuchern befand sich die Hessische Staatsministerin a. D. Ruth Wagner, die die Einrichtung des Preises maßgeblich gefördert hat.





"Orchesterstück" vom Freyer-Ensemble






„Achim Freyers Bühnenbilder tanzen, sie sind Musik fürs Auge. Seine Methode, die Wahrheit zu erfassen und erlebbar zu machen, ist die Fantasie“, mit diesen Worten würdigte Hermann Beil, Dramaturg am Berliner Ensemble, in seiner ausführlichen Laudatio den diesjährigen Preisträger und Meisterschüler Bertold Brechts. Weitere Redner waren Intendantin Cathérine Miville, Dietgard Wosimsky, Vorsitzende der Hein-Heckroth-Gesellschaft und Dr. Reinhard Kaufmann, Kulturdezernent der Stadt Giessen.






"Orchesterstück" vom Freyer-Ensemble




Das Schaffen Freyers wurde dem Publikum durch zwei außergewöhnliche Kostproben vorgestellt. Zum einen führte das Freyer-Ensemble, gegründet 1992, das fantastisch-poetische „Orchesterstück“ auf, in welchem die Spieler ohne hörbare Musik mit hochvirtuosem, akrobatischen Körpereinsatz bewegende Raumskulpturen vorführten. Die Aufführung beeindruckte durch die eindringlichen Bilder. Zum anderen machte ein längerer Ausschnitt aus dem Film „Metamorphosen“ ebenfalls mit der immens reichen Bildersprache Freyers bekannt, die durch eine herausragende künstlerische Individualität geprägt ist.






(von links:) Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, Moritz Nitsche, Dietgard Wosimsky, Hermann Beil, Cathérine Miville, Dr. Reinhard Kaufmann; vorne: Preisträger Achim Freyer und Ruth Wagner; Hessische Ministerin a.D.





Wie bei der Preisverleihung üblich galt auch ein Wortbeitrag dem Namensgeber Hein Heckroth. Der Vortrag von Prof. Dr. Hubertus Gaßner (Direktor der Kunsthalle Hamburg) stellte Heckroth als Maler in den Mittelpunkt. Da Gaßner nicht persönlich anwesend war, verlas Schauspieler Rainer Domke (Stadttheater Gießen) das Manuskript.






Moritz Nitsche (Bild: Frank Sygusch)







Verknüpft mit der Preisverleihung ist die Vergabe eines mit 2500 Euro dotierten Nachwuchspreises. Das Preisgeld hierfür stiftet die Stadt Gießen. Den Förder-Preis erhielt Moritz Nitsche aus Frankfurt am Main, der Schüler und Assistent von Achim Freyer ist.










Im Foyer des Stadttheaters Giessen fand der anschließende Empfang statt





Eine Ausstellung in der Galerie Dietgard Wosimsky, Ludwigstr. 51 (Am Bahndamm) in Giessen ist dem Maler Achim Freyer gewidmet.




Die Ausstellung kann bis zum 15. Juni besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch von 16 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 12.30 Uhr und nach Vereinbarung. Telefon: (0641) 72997.





Giessen, 30. April 2007 / Text: Tanja Löchel / alle Bilder: Frank Sygusch (Giessen-Server.de)

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