KASSEL (mip/r). Der Ort des Films auf der documenta 12 ist das Kino: eine schlichte Antwort auf die Debatten der letzten Jahre, wie Laufbilder im Kunstkontext wohl am besten darstellbar wären. Der Film hat im Laufe seiner Existenz nicht nur, neben anderen Fähigkeiten, seine "Kunstfähigkeit" unter Beweis gestellt, sondern mit dem Kino auch eine starke Präsentationsform und einen starken sozialen Raum herausgebildet. Diese Form und dieser Raum beruhen auf den technischen Besonderheiten des Mediums. Sie ermöglichen jene intensive Wahrnehmungsweise, der der Film seinen historischen Erfolg verdankt. Alexander Horwath.
Alexander Horwath, seit 2002 Direktor des Österreichischen Filmmuseums in Wien, kuratiert bei der diesjährigen documenta das Filmprogramm. Thematisch orientieren sich die Werke an den drei Leitmotiven der documenta 12. Wer an dieser Stelle mehr über seine Filmauswahl erfahren möchte, muss sich jedoch ein wenig in Geduld üben und darf indes auf das ausführliche Kinoprogramm gespannt sein, welches Mitte Mai erscheinen wird.
So viel sei verraten: Gezeigt werden Werke von Helen Levitt bis James Benning, von Roberto Rossellini bis Apichatpong Weerasethakul. Dies sind nur vier der KünstlerInnen, die das documenta 12 Filmprogramm prägen. Die Linien, die zwischen ihren Werken verlaufen, die Echos und "Gespräche", die zwischen ihnen hörbar werden, ergeben nicht "Die Geschichte des Films seit 1950", sondern "eine" Geschichte des Films.
Giessen, 04. Mai 2007
Mai 2012
Giessen Links
Stadt Giessen
Justus-Liebig-Universität
Fachhochschule Giessen
Tourist Information Giessen
Kunsthalle Giessen
Stadttheater Giessen (Jahresprogramm)
Mathematikum in Giessen (Jahresprogramm)
Botanischer Garten in Giessen
Liebig Museum in Giessen
Kümmerei in Giessen
Messe Giessen