GIESSEN (mip/r). Zu einem Gedankenaustausch empfing Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz am gestrigen Mittwoch den japanischen Generalkonsul Toyoei Shigeeda.
In ihrem gemeinsamen Gespräch tauschten sich beide über Politik, Kultur und Sport aus.

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz empfing den japanischen Generalkonsul Toyoei Shigeeda in Giessen
(Foto: priv.)
Der Generalkonsul hob ausdrücklich die Bedeutung der am 17. Juli 2011 eröffneten Ausstellung "1000 Blumen" des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyama in der Giessener Kunsthalle hervor und bedankte sich für deren Ausrichtung, die auch mit einem Bericht in der Hessenschau bedacht wurde.
Darüber hinaus zeigte sich der Generalkonsul sehr interessiert am Profil der Stadt Giessen als Bildungs- und Wissenschaftsstadt sowie an der Hessischen Gemeindeordnung und Kommunalverfassung auch im Hinblick darauf, dass in Japan Diskussionen über die Reform der Organisation des Gemeinwesens anstehen.
Themen wie die erfolgreichen japanischen Fußballfrauen bei der Weltmeisterschaft 2011 und die Reaktorkatastrophe in Japan spielten natürlich auch eine Rolle. Japan könne aus den Energiediskussionen und Entwicklung alternativer Energiegewinnung in Deutschland lernen, räumte der Generalkonsul ein.
Im Anschluss zeigte sich die OB erfreut über das Gespräch. „Den Austausch mit anderen Kulturen und Ländern und deren Vertreterinnen und Vertretern halte ich für sehr wichtig. Wenn man diesen Kontakt zudem mit einer solch beeindruckenden Ausstellung wie der des Künstlers Hiroyuki Masuyama verbinden kann, freut es mich umso mehr.“
Giessen, 28. Juli 2011 / Bild: priv.
Mai 2012
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