GIESSEN (mip/r). Die Aufsuchende Jugendsozialarbeit der Universitätsstadt Giessen veranstaltete am vergangenen Samstag einen Parkour-Workshop für Jugendliche.

Parkour-Workshop für Jugendliche in Giessen
(Foto: priv.)
Parkour – so nennt sich eine neue Trendsportart, bei der es darum geht, schnell, kreativ und effizient Hindernisse im natürlichen oder städtischen Umfeld zu überwinden. Die Sportler springen über Mauern, Papierkörbe und Sitzbänke, balancieren auf Geländern und erklimmen hohe Wände. Kraft, Präzision und Körpergefühl gehören dabei zu den Schlüsselkompetenzen. Weiterhin spielt die Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen und die realistische Einschätzung der persönlichen Leistungsfähigkeit eine große Rolle.
Im Workshop lernten die Jugendlichen verschiedene Grundtechniken des Sportes kennen. Zunächst vermittelte Parkour-Trainer Julian Wagner, dass ein effektives Training stets mit ausführlichem Aufwärmen beginnt. Im Anschluss daran standen spielerische Balance- und Sprungübungen auf dem Programm. So näherten sich die Teilnehmer allmählich den zum Teil fremden Bewegungsabläufen der Sportart an und fassten zunehmend mehr Mut, um sich auszuprobieren. Motiviert und angeleitet durch Julian Wagner gelangen den Jugendlichen schließlich immer spektakulärere Sprünge und Tricks.

Parkour-Workshop für Jugendliche in Giessen
(Foto: priv.)
Umgesetzt wurden die einzelnen Programmbausteine an verschiedenen Orten des Gießener Stadtgebietes. Neben dem Jugend- und Kulturzentrum Jokus wurde auch der Schwanenteich, der Vorplatz des Mathematikums und der Brunnen am Jobcenter kurzerhand zum Trainingsort. Dies animierte die Jugendlichen dazu, ihre Stadt aus neuer Perspektive zu betrachten und die ihnen eigentlich vertrauten Plätze durch die „Parkour-Brille“ zu erforschen. So entdeckten sie plötzlich überall herausfordernde Hindernisse und weitere Übungsmöglichkeiten. Erschöpft, begeistert und stolz verließen die zehn Teilnehmer den Workshop. Den Heimweg bestritt der ein oder anderen an diesem Tag möglicherweise anders als sonst.
Fragen können an die Aufsuchende Jugendsozialarbeit der Universitätsstadt Giessen, Ostanlage 25 a, 35390 Gießen, Telefon (0641) 306-2498, Telefax: (0641) 306-2494 oder per eMail: ajs@giessen.de gerichtet werden. Informationen, Fotos und Videos gibt es bei Facebook auf der Seite von Streetwork Giessen.
Giesen, 18. August 2011 / Bilder: PM / priv.
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