WIESBADEN (mip/r). Im Jahr 2010 wurden in den hessischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit 184°000 Patienten rund 1000 weniger behandelt als im Vorjahr. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, lag die durchschnittliche Verweildauer eines Patienten mit gut 27 Tagen geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. In Verbindung mit den Patientenfallzahlen ergaben sich rund fünf Millionen Pflegetage, 0,7 Prozent weniger als 2009.
In den Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen standen 2010 rund 17 100 Betten zur Verfügung, mit rund 100 Betten weniger war dies ein moderater Bettenabbau gegenüber dem Vorjahr. Die Auslastungsquote lag mit knapp 80 Prozent wieder auf hohem Niveau.
Während es 1990 noch 161 Einrichtungen in Hessen gab, war es im Jahr 2010 mit 103 Einrichtun-gen mehr als ein Drittel niedriger. Seit dem Jahr 2001 ging die Zahl der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen kontinuierlich zurück.
Gut 1000 hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte umfasste das ärztliche, rund 10 800 Beschäftigte das nichtärztliche Personal mit direktem Beschäftigungsverhältnis. Die direkte Patientenbetreuung wurde von rund 2300 Kräften im Pflegedienst sichergestellt.
Giessen, 08. September 2011
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