WIESBADEN (mip/r). Nach den vorläufigen Ergebnissen der Gemüseanbauerhebung vom Juni dieses Jahres wurde auf gut 7000 Hektar (ha) Gemüse im Freiland angebaut. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, kamen 41 ha Gemüse in Gewächshäusern o. Ä. hinzu. Erdbeeren wurden auf knapp 925 ha angebaut, darunter waren 160 ha nicht im Ertrag. Fast 33 ha wurden zusätzlich in Gewächshäusern o. Ä. angebaut.
Die nach wie vor wichtigste Gemüseart in Hessen war der Spargel mit fast 2200 ha, darunter gut 350 ha nicht im Ertrag stehend, gefolgt vom Speisezwiebelanbau (1412 ha). Der Kohlanbau, insbesondere Weißkohl (540 ha) und Rotkohl (168 ha), hat weiterhin in Hessen seine Bedeutung, wenn auch nicht mehr im selben Umfang wie in den Neunzigerjahren. Insgesamt wurde auf fast 1100 ha Kohlgemüse angebaut.
Gut zu vermarkten sind Zuckermais und Erdbeeren, sodass deren Anbauumfang entsprechend ge-stiegen ist. Betrug im Jahr 2000 die Anbaufläche von Zuckermais lediglich 72 ha, so waren es bei der jetzigen Erhebung bereits 326 ha. Im gleichen Zeitraum stieg die im Ertrag stehende Erdbeerfläche von fast 400 ha auf nunmehr 730 ha.
Giessen, 16. September 2011
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