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Mathematikum Giessen Jahresprogramm Mathematikum

Ausgewählte Bildergalerien und Artikel aus 2010:

Deutschlands jüngster Uni-Präsident ist im Amt / Prof. Hormuth hat sein Amt an Prof. Mukherjee übergeben • Der jüngste Universitätspräsident Deutschlands hat sein Amt angetreten. Mit Prof. Dr. Joybrato Mukherjee steht seit heute ein 36-jähriger Anglist an der Spitze der Justus-Liebig-Universität Giessen. In einer feierlichen Zeremonie übergab ihm sein Vorgänger Prof. Dr. Stefan Hormuth am heutigen Mittwoch das Präsidentenamt. Er werde sein Möglichstes tun, "um der Verantwortung für die Zukunft dieser großen und stolzen Universität gerecht zu werden", sagte Mukherjee nach der Amtseinführung durch die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann. Darüber hinaus wolle er versuchen, die "richtige Balance zwischen Kontinuität und couragierter Innovationsfreude zu finden."

Stadt Giessen - Von der Kita zum Familienzentrum Eltern als Experten helfen sich untereinander Kreative Freiräume und Handlungsfelder entstehen Austausch an Qualifikationen, Fähigkeiten und Fertigkeiten wird gefördert Erziehungskompetenzen werden koordiniert • Gemeinsam im Dialog mit allen Kooperationspartnern vor Ort und im konkreten Sozialraum sollen in der Stadt Giessen die pädagogischen Konzepte von frühkindlicher Bildung und die familiengerechte Begleitung der Erziehungskompetenzen in den nächsten beiden Jahren weiter entwickelt und koordiniert werden. Über 90% der Kinder besuchen, vor dem Eintritt in die Schule, eine Kindertagesstätte (Kita) in der Stadt Giessen und das bietet für die Kommune sehr gute Entwicklungschancen die Fördermöglichkeiten für das einzelne Kind und aller am Erziehungsprozess Beteiligten und Institutionen in einem moderaten Prozess beobachten oder begleiten zu lassen. „Die Haltung gegenüber allen Mitgliedern der Familie“ ist eines der wesentlichen Merkmale des aktuellen Konzeptes, das die pädagogischen Angebote besser untereinander unterstützen, stärken und im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ kreative Ideen zusammentragen will.

Neujahrsempfang 2010 des Giessener Magistrats im Rathaus • Gut 350 geladene Gäste erlebten den Neujahrsempfang 2010 des Giessener Magistrats im Rathaus. Die neue Chefin im Rathaus Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz ließ in ihrer ersten bedeutenden Rede erkennen, welche Schwerpunkte und Zielsetzungen sie als Chance für eine Weiterentwicklung für die Stadt Giessen sieht.  „Kultur ist die Basis unserer demokratischen Gesellschaft. Giessen ist eine liebenswerte und sympathische, eine vielfältige und tolerante, eine weltoffene und soziale Stadt. Giessen ist eine Stadt mit sehr großen Potentialen und Stärken.“ Das multikulturelle Orchester versetzte das Atrium des Rathauses in einen bemerkenswerten Klangraum.

Landesgartenschau 2014 in Giessen mit Auftakt in 2010 • Um über die Natur, den Garten, den Stadtraum mit seinen zahlreichen Gesellschaften, und über die Vielfalt in der Kultur und der Stadtentwicklung nachzudenken, und das an erlebbaren Projekten zu planen, damit ein eigenes Stadtbild gefördert wird, soll es bei den zukünftigen Planungen gehen, wenn die Stadt Giessen die Landesgartenschau 2014 vorbereitet. Universitätsstadt Giessen, Giessen Marketing GmbH und „Gärtnerpflichten“ GbR planen Jahresprogramm 2010 der Landesgartenschau - „Es geht darum Geschichten zu erzählen“ - Veranstaltungsformate als Festakt, Ausstellung, Giessener Fest „Schlammbeisers Lahnlust“, von Gartensalons zur grünen Kultur, mobilen Treibhäusern bis zu Expeditionen ins Grüne mit Wissensexperten

Anita Schneider - erste hessische Landrätin ist im Amt • Im Kulturzentrum in Buseck im Landkreis Giessen fand die Feierstunde zum Wechsel im Amt des Landrates zur Landrätin von Willi Marx (SPD) auf seine Nachfolgerin Anita Schneider (SPD) statt. Viele Gäste waren geladen – und mit dabei gleich drei ehemalige Landräte – um gemeinsam den historischen Moment für das Bundesland Hessen zu erleben. Anita Schneider, die vor 7 Monaten die Direktwahl im Juni 2009 deutlich gewann, ist seit gestern als erste hessische Landrätin im Amt. Ein historischer Moment für Hessen.

Improvisationstheater Springmaus gastierte bei Karstadt in Giessen • Glänzende Vorstellung vor ausverkauftem Haus - Großes Häuflein Kultur auf dem Elefantenklo in Giessen hinterlassen - "Eih, isch fahr doch nach Watzeborn" Szene für Szene ein Erlebnis und ein Genuss für alle Freunde des Improvisationstheaters und Kabaretts und besonders für solche, die es werden wollen. Ein Feuerwerk an Improvisationskunst und Einfallsreichtum erlebten die über 350 Gäste im Kultur-Café des Restaurants bei Karstadt in Giessen am letzten Donnerstag. Die drei Künstler Vera Passy, Gilly Alfeo und Norbert Frieling aus Bonn reichten in ihrer sehenswerten Aufführung allen die Hand, die gerne mal auf der Couch beim Psychotherapeuten oder Psychoanalytiker sitzen oder liegen wollen, sich aber nie ernsthaft trauen würden.

Goldmedaillengewinnerin Lisa Sauermann auf dem roten Sofa • Einen großartigen und geistreichen Abend erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer in der vergangenen Woche im Mathematikum in Giessen. Prof. Beutelspacher hatte in seiner monatlichen Veranstaltung „Beutelspachers Sofa“ die 16 Jahre alte Schülerin Lisa Sauermann aus Dresden eingeladen. Die junge und sympathische Schülerin gewann in den vergangenen Jahren mehrere Medaillen, darunter zwei in Gold, bei der jährlich stattfindenden internationalen Mathematikolympiade (IMO).

Landesgartenschau Giessen 2014 – Preisverleihung • In der Aula der Giessener Universität fand die feierliche Preisverleihung zum Landschaftsarchitektonischen Wettbewerb für die Landesgartenschau Giessen 2014 statt. Im festlichen Rahmen wurden die Siegerentwürfe der Architekten prämiert und der Öffentlichkeit von den beteiligten Landschaftsarchitekten persönlich vorgestellt. Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich betonte in ihrer Ansprache die hohe Bedeutung des großen Momentes für die Stadtentwicklung von Giessen und zeigte sich zuversichtlich mit Blick auf die weiteren Planungen und Umsetzungen der prämierten Ideen für die Landesgartenschau 2014.

Von Füssen und Bällen - Uni TiLt in Giessen • UniTiLt – seit dem vergangenen Jahr ein neues und spannendes Veranstaltungsformat, das ganz wunderbar daherkommt und neugierig macht; und in Kooperation zwischen dem Stadttheater Giessen, dem Institut für Germanistik und dem Zentrum für Medien und Interaktivität an der Justus-Liebig Universität entstanden ist – feierte seine 2. Auflage. Auf der realen Theaterbühne im Studio im Löbershof zelebriert, aber ganz nah am wirklichen Leben werden spezielle Phänomene, der sich stetig wandelnden Gesellschaft aus verschiedenen Blickwinkeln heraus wissenschaftlich, literarisch und - mit der Lautlichkeit der Stimmen -schauspielerisch interpretiert und dem Publikum zugeführt.

Clown Oleg Popov trug sich im Goldenen Buch der Stadt Giessen ein • Kurz vor seiner letzten Vorführung in der Universitätsstadt Giessen wurde es einen kurzen Moment ernst: Da trug sich der legendäre und weltbekannte Clown Oleg Popov ins Goldene Buch der Stadt ein. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hatte ihn dazu eingeladen. Popov wäre jedoch nicht Popov, hätte dieser feierliche Akt nicht auch etwas Verspieltes, Leichtes mit sich gebracht: Bevor er seinen Namen in die Liste der Berühmtheiten, die in Gießen zu Besuch waren (der letzte Eintrag stammt von Bundespräsident Köhler), setzte, zeichnete er – seine Clownsmütze. Popov malte Popov.

35. Giessener Frühjahrslauf 2010 in der Wieseckaue • Die Stimmung unter den Läuferinnen und Läufern war ausgesprochen gut. Trotz einem frischen Gegenwind auf dem letzten Streckenabschnitt hin zum Ziel und bei morgendlichen Temperaturen von 4-6 Grad war der 35. Giessener Frühjahrslauf in der Wieseckaue auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht. Der Veranstalter, die LGV Marathon Giessen, hatte alles bestens organisiert und um 9.15 Uhr startete der erste Wettbewerb auf die 10 Kilometerstrecke entlang der Wieseckaue. Kurz darauf erfolgte der Start zum 5 Kilometerlauf und zahlreiche ambitionierte Hobbyläufer und die Walker und Nordic Walker gingen auf die flache Strecke.

Dinos in Giessen entdecken • Bei herrlichstem Sonnenwetter strömten am Wochenende etliche zehntausend Besucherinnen und Besucher in die Giessener Innenstadt, um die „DINOS in GIESSEN zu entdecken“. Seit Wochen hatten viele darauf gewartet und am Samstag und Sonntag startete endlich die umfangreiche Ausstellung mit den Dinosauriern, die über die gesamte Innenstadt verteilt aufgestellt sind. Zeitgleich fand ein verkaufsoffener Sonntag statt und die Geschäfte hatten ab 13.00 Uhr geöffnet. Die Vorbereitungen zur Präsentation der Dinosaurier-Ausstellung starteten bereits am Donnerstag mit einer spektakulären Aktion. Mitten auf dem „E-Klo“ (Elefantenklo) am Selterstor wurde ein stehender Plateosaurus von einem Hubschrauber am Seil hängend auf dem Luftweg antransportiert und zum Standort eingeflogen und abgesetzt. Hunderte Schaulustige verfolgten das Ereignis.

Schülerinnen und Schüler aus Riga zu Gast in Giessen • Eine Schülergruppe der gymnasialen Oberstufe mit zwei Lehrkräften aus Riga in Lettland begrüßte heute Stadtrat Harald Scherer im neuen Rathaus von Giessen. Die sechszehn Schülerinnen und Schüler vom Hansa-Gymnasium verbringen zu Zeit einen einwöchigen Aufenthalt im Rahmen eines Partnerschaftaustausches und sind Gäste des Giessener Landgraf-Ludwig-Gymnasiums. Riga, als eine der Hauptstädte des Baltikums, hat 750 000 Einwohnerinnen und Einwohner und zählt um die sechzig Schulen mit gymnasialen Oberstufen. Der Kontakt zwischen den beiden Schulen besteht seit 1998 und ein Austausch auf der Schülerebene hat bereits fünfmal stattgefunden.

Fabian Wegmann gewinnt Radklassiker 2010 in Frankfurt • Milramfahrer wiederholt seinen Sieg beim Rennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ aus dem Vorjahr. Auf der letzten Runde mitten in der Frankfurter Innenstadt vor der Alten Oper spielten die drei Milram-Teamkollegen Niki Terpstra, Christian Knees und Fabian Wegmann ihre gemeinsame taktische Angriffslust aus, setzten sich an die Spitze der 28 Fahrer starken Spitzengruppe und bereiteten sich auf den möglichen Sprint vor. Zum Schluss hatte Fabian Wegmann die meisten Kraftreserven, setzte sich an die Spitze und konnte die letzten Angriffe aus dem Fahrerfeld erfolgreich abwehren. Geert Verheyen und Bert Scheirlinckx vom Landbouwkrediet-Team belegten die weiteren Podiumsplätze.

Stop the Press!“ – Auftakt zur TanzArt ostwest 2010 • Neuanfang und das, was man alles anhalten könnte, ist die Essenz vom Tanztheater „Stop the Press!“ in drei Räumen einer Druckerei gewesen. David Finelli, der Spezialist für Performances auf der Straße und an nicht-theatralen Orten ist, hat den Auftakt zur „TanzArt ostwest“ (Stadttheater) choreographiert. Vieles war geleitete Improvisation, die Tänzer hatten ein Bewegungsvokabular, mit dem sie dann auch frei umgehen konnten, und das Publikum wurde mit einbezogen, was das erste aufhören der Distanz zwischen Vorführenden und rein Zuschauenden war. Die rund 250 Zuschauer spendeten nach der Premiere am Samstagabend reichlich Applaus.

GUSTAV NACHTIGAL - Eröffnungspremiere der TanzArt ostwest • Afrika als doch noch unbekannter Kontinent für uns Europäer setzten Tarek Assam und Mirko Hecktor (Choreografie) sowie Ausstatterin Birgit Kellner im neuen Tanzstück „Gustav Nachtigal“ in fantasievolle, teilweise auch beklemmende oder sogar ironische Bewegungen um. Die Premiere im Rahmen der „Tanzart ostwest“ fand gestern in der TiL-Studiobühne in Giessen statt. Die Zuschauer sehen als erstes, wie in einem Museum drapiert, afrikanische Köpfe, Antilopengeweihe und Tropenhelme.

„A Compendium of Secrets“ - Trevor Paglen in Giessen • An die hundert Besucher wollten am Sonntag doch genau wissen, was es mit Trevor Paglens Ausstellung „A Compendium of Secrets“ auf sich hatte und kamen zur Eröffnung in die Kunsthalle. Zunächst freute sich Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz über die verschiedenen Aspekte dieser bundesweit beachteten Schau und über den militärischen Bezug. Dann gab der Künstler in einem Vortrag konkret Auskunft über das Aufklären von Geheimnissen. Kurz, knapp und konzentriert klassifizierte Kuratorin Dr. Ute Riese Paglens Arbeit als „subversiv und geheimnisvoll“ und erinnerte darüber hinaus an die Aspekte der „Erhabenheit und Amibivalenz“, die sein Werk auszeichnen.

Festival der jungen Forscher in Giessen • Das Bühnenprogramm auf dem Kirchenplatz war abwechslungsreich und das umfassende wissenschaftliche Erlebnisangebot hielt über den ganzen Tag etwas für die ganze Familien bereit. Willi Weitzel, der Star aus der TV-Serie „Willi wills wissen“ wurde von hunderten Fans mit großem Applaus empfangen. Die Präsentation der schulischen Forschungsprojekte fand über das gesamte Gelände vom Kirchen- zum Brandplatz statt. In 38 Zelten zeigen Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Schülergruppen, Kindergärten oder auch Hobbyforscher wieder kurzweilige Experimente zum Anfassen und Mitmachen.

Tolle Stimmung beim Auftakt in der WM-Arena in Giessen • Toller Auftakt für die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika. Im ersten Gruppenspiel der Gruppe D bezwang das deutsche Team die Australier mit 4:0. Tolle Stimmung auch in der WM-Arena in Giessen im Schiffenbergertal.  Über 4000 Besucherinnen und Besucher erlebten eine gut aufgelegte deutsche Mannschaft, die unbekümmert aufspielte und bereits in der 8. Minute mit einem Treffer durch Lukas Podolski in Führung ging. Noch vor der ersten halben Stunde konnte Miroslav Klose den Ball (26.) zum 2:0 ins australische Tor bringen.

Gruppenausstellung KOSMOS Kiosk in Giessen ist eröffnet • Kleiner Raum, was nun? - Strassenkunst oder Theorien des Sozialen im Wasserhäuschen  - Ungewöhnlich, bunt und erfrischend  –  Erwartung und Konfusion gebündelt  -  „Das-LEBEN-ist-eine-Blase“ Club gegründet. Am späten Samstagnachmittag eröffnete der Neue Kunstverein Giessen mit dem „KOSMOS KIOSK seine aktuelle Ausstellung. 37 Künstlerinnen und Künstler - darunter Einzelkünstler/innen, Künstlerpaare und Projekte – präsentieren auf engstem Raum und bunt verdichtet eine ideenreiche Pallette zum Thema Kiosk. Als „Kiosk-Toilettenanlage“ in den 30-ger Jahren - direkt an den Mauern des Giessener Friedhofs am Rande der Stadt entstanden - birgt der historische Ort heutzutage Ansporn zur Aufbereitung und Aufarbeitung für die Auseinandersetzung mit dem sozialen Gedächtnis einer Stadtgesellschaft und dem Vermögen zur politischen Kultur.

Teddybärklinik auf dem Kirchenplatz in Giessen • Eine Veranstaltung der Fachschaft Humanmedizin. Auch in diesem Jahr haben die Studierenden der Medizin die Teddybärklinik inmitten von Giessen auf dem Kirchenplatz aufgebaut und boten die Möglichkeit an, dass viele Kinder auf spielerisch-phantasievolle Weise etwas Wichtiges über den Besuch in einem Krankenhaus lernen konnten. In der Hauptsache geht es darum, dass die Kinder die Angst vor einer Klinik verlieren, wenn der Dokter mit dem weißen Kittel kommt und helfen will, weil man ein AUAH hat.

Kunstspectaculum 2010 lockte tausende Gäste an die Wieseck • Kunst zum Anfassen und Mitmachen – Tolle Straßenmusik bei angenehmen Temperaturen – Jugendkultur mit eigenem Schwerpunkt: Graffiti am Zaun, Hip-Hop-Musik und Breakdance. Das von Anwohnern, Künstler/-innen und Agenda-Akteuren organisierte Spectaculum „Fluss mit Flair“ der Lokalen Agenda 21-Gruppe „Stadt mit Flair“ lockte wieder tausende Neugierige in die Stadt Giessen. Ziel des Festes mit dem besonderen Flair entlang der Wieseck ist es aufmerksam zu machen und das Stadtleben zu entdecken und die Identität, die Lebens- und Aufenthaltsqualität des angrenzenden baukünstlerisch wertvollen historischen Viertels nachhaltig zu stärken.

Hardthof ARThof 5 in Giessen • 14 Stationen offerierte das Hardthof / ARThof 5 – Festival am vergangenen Samstag und gut 200 Gäste besuchten das idyllische Wohnviertel auf dem Gelände des Unteren Hardthofes am Rande der Weststadt und nutzten die Chance auf kurzweilige Kunstvergnügungen. Der Untere Hardthof – dort wo sich bis zum Ende des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts eine Brauerei befand und das Gelände ringsum als nahes Ausflugsziel der Giessener Bevölkerung galt – wohnen und arbeiten heute zahlreiche Menschen in phantasievoll umgestalteten Wohnanlagen, Gärten und Räumlichkeiten.

Erster Liebig-Professor an der Universität Giessen • Neuer Ehrentitel für renommierte Gastprofessoren Prof. Michael Harmata, Professor am Department of Chemistry der University of Missouri, Columbia (USA), ist von der Justus-Liebig-Universität Giessen (JLU) als erster Liebig-Professor bestellt worden. Mit dieser Bezeichnung will die JLU – in Anlehnung an den international gebräuchlichen Ehrentitel „Adjunct Professor“ – künftig renommierte Gastprofessoren ehren und längerfristig an die JLU binden. Voraussetzung ist, dass sie bereits eine Professur an einer ausländischen Universitäte innehaben und auf ihrem Fachgebiet herausragende Leistungen vorweisen. Sie können bis zu zwei Jahre im Rahmen einer Gastprofessur als Liebig-Professor oder Liebig-Professorin bestellt werden.

Fledermäuse als Naturlotsen - Offene Exkursionsreihe der Professur für Säugetierökologie in Giessen und Umgebung • Unbemerkt jagen die Fledermäuse schnell und geräuschlos Nacht für Nacht in un­serer Umgebung und erbeuten dabei unzählige Mücken und andere „Plagegeister“. In Giessen fressen allein die Wasserfledermäuse aus dem Giessener Philosophen­wald pro Jahr etwa 100 Kilogramm Insekten im Stadtgebiet. Unter den mitteleuro­päischen Säugern sind Fledermäuse sicherlich die geheimnisvollste, aber gleich­zeitig die am meisten gefährdete Tiergruppe. Auch in der Öffentlichkeit stoßen sie auf großes Interesse und faszinieren Jung und Alt. Interessierte können sich bei vier Fledermaus-Exkursionen auf ihre Spuren begeben. Schon am kommenden Samstagabend geht es los – unter fachkundiger Anleitung von Mitarbeitern der Arbeitsgruppe Säugetierökologie.

Emö Simonyi zeigt Malerei und Zeichnungen in der Galerie Reinhard - Kritik und Utopie in Bilderzyklen und Farbformen - Erlebnisproblematik und Nachdenklichkeit wird Farbe • Wer einen Blick auf die Arbeiten von Emö Simonyi richtet, erfährt viel über das reale Vermögen, wenn Formgebung und Liniengestaltung in der Komposition es zu lassen, dass Achsen und Ebenen von Körpern in der Wahrnehmung zu Geschichten einer besonderen Erzählform verschmelzen können, deren Inhalte gleich einer weiten Landschaft – aus Farben und Unfarben - zu atmen scheinen. Gemalte Körper und Leiber sind in den szenischen Bildern auf Träger durch Farben gebändigt, die uns in der Begegnung der Betrachtung förmlich entgegen leuchten. Voll an unvorstellbarer Schönheit strahlen die Bilder eine Gelassenheit aus, die im gleichen Moment aufgehoben ist, wenn der Blick von den Details eingenommen wird. Dann entdeckt und verteilt sich die geballte Kraft eines lebhaften Farbdialogs entlang von unbändig getragener Farbenlust auf die Leinwand.

Elektrochemie für Batteriesysteme der Zukunft - Justus-Liebig-Universität Giessen ist Gründungspartner eines langfristig angelegten internationalen Forschungsnetzwerks • Zu den akademischen Gründungsmitgliedern des Forschungsnetzwerks gehört Prof. Dr. Jürgen Janek vom Physikalisch-Chemischen Institut an der Justus-Liebig-Universität Giessen (JLU). Mit dabei sind außerdem Prof. Doron Aurbach (Bar-Ilan University, Israel), Prof. Petr Novák (Paul-Scherrer-Institut, Schweiz) und Prof. Dr. Hubert Gasteiger von der TU München. Gemeinsam sollen langfristig grundlegende Fragestellungen zu Materialien, Komponenten und Systemen für die elektrochemische Energiespeicherung als Grundlage der Elektromobilität bearbeitet werden. Im Rahmen des Projekts werden die elektrochemischen Forschungsaktivitäten am Physikalisch-Chemischen Institut der JLU erheblich ausgeweitet.

Tour der Hoffnung 2010 erbrachte über 1.4 Millionen Euro • Äußerst erfolgreich verlief die 27. Auflage der Tour der Hoffnung. Der traditionelle Prologtag mit dem Rundkurs von Giessen über Fernwald nach Lich und zurück führte das Peloton mit seinen gut 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am vergangenen Mittwoch zu zahlreichen Zwischenstopps an denen jeweils Spenden übergeben wurden. Viel Prominenz aus Wirtschaft, Politik, Sport und den Medien radelte mehrere Tage für den guten Zweck und sammelte über 1.4 Millionen Euro an Spenden für krebskranke Kinder.

Über 100 000 Gäste beim Stadtfest 2010 in Giessen - Herrliches Sommerwetter lockte tausende zum Drachenbootrennen auf der Lahn – Spendenlauf Run and Roll for Help mit über 1100 Starterinnen und Startern – Drei Tage Livemusik auf 7 Bühnen • Sechsundzwanzig Mannschaften kämpften um den großen Pokal beim Giessener Drachenbootrennen  und hatten viel Spaß. Über 100 000 Besucherinnen und Besucher kamen am Wochenende von Freitag- bis Sonntagabend zum diesjährigen Stadtfest in die Innenstadt. Auf sieben Bühnen spielten rund achtzig Gruppen und Bands und präsentierten viele musikalische Stilrichtungen.

Das Grauen begann nicht erst in Auschwitz und Treblinka - Künstler Gunter Demnig verlegt im Gedenken an Giessener Opfer des Nationalsozialismus weitere „Stolpersteine“ - 21 neue Mahnmale in der Stadt • Seine Großmutter hätten Matthias Leschhorn und seine Brüder gerne kennengelernt. Aber es blieb ihnen verwehrt. Die Großmutter des heutigen Pfarrers der Petrusgemeinde war von den Nationalsozialisten ermordet worden, da sie nach deren Gesetz zum „lebensunwerten Leben“ zählte. Auf dem im Mai 1945 zugestellten Todesschein war als Todesursache Herzschlag angegeben. Doch nach dem Ende des Krieges sollte der Vater von Matthias Leschhorn erfahren, dass seine Mutter kurz nach ihrer Einlieferung in der „Heilanstalt“ Hadamar vergast worden war.

Gershwin – Tanzstücke von Philip Taylor und Tarek Assam - Überraschende Erzählformen mit Sinnhaftigkeit und Sinnlichkeit – Steptanz trifft auf klassisches Ballett - Tanzfiguren am Rande des Lichtes • Zwei eigenständige Interpretationen mit der Musik eines Komponisten bot der gelungene Premierenabend mit den Tanzstücken „Rhapsody – Rhapsody in blue“ von Gastchoreograph Philip Taylor und „Vom Big Apple nach Paris – Second Rhapsody“ vom Giessener Balletdirektor Tarek Assam. Auf hohem Niveau zeigten sich die Tänzerinnen und Tänzer bei der ersten Tanzpremiere der neuen Spielzeit im Stadttheater Giessen und das Publikum war begeistert. Sichtlich erfreut über den großen Erfolg der gemeinsamen Arbeit genossen die Künstlerinnen und Künstler den minutenlangen Applaus.

Wilson Kipsang gewinnt in 2:04:57 Stunden den Frankfurt Marathon • Der Kenianer Wilson Kipsang hat den Commerzbank Frankfurt Marathon 2010 mit einem tollen und neuen Kursrekord in 2:04:57 Stunden gewonnen. Für den jungen Kenianer war es erst der zweite internationale Marathonwettbewerb in seiner jungen Karriere. Bei herrlichem Wettkampfwetter setzte sich Wilson Kipsang gegen den Äthiopier Tadese Tola durch, der das Ziel nach 2:06:31 Stunden erreichte.

Dickhäuter - Tanzpremiere im Theater im Löbershof (TiL) in Giessen • „Dickhäuter – Ein Elefantentreffen“ haben die Choreographen Mirko Hecktor und Tarek Assam ihre neue Produktion im Tanztheater prägnant getauft. Man sollte jedoch keine konkreten figürlichen Erwartungen ins TiL mitbringen, denn die Aufführung bietet vor allem substanzielle musikalische, tänzerische und emotionale Inhalte, vom Ensemble wie erwartet vorbildlich umgesetzt. Das Premierenpublikum war schwer angetan.

Ron Williams mit Blues und Gospel bei Karstadt in Giessen • Prägnante Gesangsstimme und unverwechselbares Bühnentalent im Kulturcafé bei Karstadt. Einen wunderbaren und gefühlvollen Musikabend erlebten die Gäste beim letzten Konzert der Reihe „Kunst-Kultur-Karstadt 2010“ am vergangenen Donnerstag in Giessen. Ron Williams und die „Bluesnight-Band“ entführten das Publikum mit enormer Spiellaune in die Welt des Blues und des Gospels und nahmen die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine beeindruckende musikalische Reise.

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